Jede Versicherung ist mit Kosten verbunden, die der Versicherte zu tragen hat. Doch diese Kosten schmälern die Rendite und die Höhe der Auszahlung. Wie also ist es um die Riester Rente Kosten bestellt, und worauf muss man achten?
Von vielen Faktoren abhängig: Die Rendite
Unter der Rendite einer Geldanlage versteht man die erwirtschaftete Verzinsung. Schon hier lauert die erste Falle: Viele Versicherungen garantieren eine Auszahlung, die gerade die insgesamt getätigten Einzahlungen abdeckt. Der Versicherte erhält dann lediglich so viel ausgezahlt, wie er über die Jahre hinweg eingezahlt hat! Vor dem Vertragsabschluss ist also unbedingt darauf zu achten, welche garantierte Auszahlung die Gesellschaft am Ende zusagt.
Beeinflussen die Verzinsung: Kosten und Anlagestrategien
Die beiden wesentlichen Einflussfaktoren auf die Rendite sind die Riester Rente Kosten und die Anlagestrategie des Versicherers. Die Riester Rente Kosten sind in einmalige Abschlussgebühren und laufende Verwaltungskosten zu unterscheiden. Je nach Anbieter können sie eine erhebliche Größenordnung ausmachen, doch der Versicherer muss die veranschlagten Kosten offenlegen!
Vom Produkt abhängig: Die Anlagestrategie
Nicht weniger relevant ist die Anlagestrategie des Versicherers. Ist der Aktienanteil hoch, steigt die Rendite. Wählt der Versicherer überwiegend festverzinsliche Wertpapiere, ist die Verzinsung entsprechend niedrig. Vor dem Vertragsabschluss zeigt ein Blick auf die Anlagestrategie, wie es um die Rendite bestellt ist.
Weitere Alternativen: Fondsgebundene Riester-Renten und Co.
Die klassische Riester-Rente wurde in der Vergangenheit um zusätzliche Varianten erweitert. So gibt es unter anderem fondsgebundene Produkte sowie Fonds- und Banksparpläne. Da die Riester Rente Kosten vergleichsweise hoch liegen können, empfiehlt sich vor dem Vertragsabschluss eine Überprüfung, welche Variante am Ende die niedrigsten Kosten und die höchste Rendite birgt. So kann ein Banksparplan oder ein Fondssparplan mit geringeren Gebühren verbunden sein als die klassische Rente.
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Gut zu wissen
Die staatlichen Zulagen sind für die Rendite ebenso maßgeblich wie die veranschlagten Kosten und die Anlagestrategie. Nur bei Einzahlung des vollen Mindesteigenbeitrags in Höhe von vier Prozent des Vorjahreseinkommens wird auch die volle Zulage gewährt, wobei in Abhängigkeit vom Einkommen schon ein Sockelbeitrag von 60 Euro pro Jahr für die volle Zulage ausreicht. Lassen Sie sich jetzt von unseren Experten beraten, wie Sie Ihre Zulagen und Ihre Rendite maximieren können!
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